Projekt:
1. Rang, geladener Wettbewerb (Präqualifikation,
Stadt Zürich), 2009.
Ausführung
Neubau Hort geplant 2009 - 2012.
Kosten: ca. 9,5 Mio CHF Bauvolumen
Hort: ca. 5300m3.
Team Wettbewerb:
Martin Caretta, Martina Voser, Aline
Vuilliomenet, Ecko Eichler, Florian Schweizer, Wolfgang Rossbauer.
Team Ausführung:
Architektur:
Aline
Vuilliomenet, Laurens Bekemans, Christian Zöhrer, Wolfgang Rossbauer (W. Rossbauer GmbH, Zürich.)
Baumanagement:
Martin Caretta, Barbara Spirig, (Caretta & Gitz AG, Zürich.)
Landschaftsarchitektur: Martina Voser, Thies Brunken, (vi.vo. architecture. landscape. gmbh, Zürich.)
Statik Beton: Ruedi Schefer, Christian
Malsch (Basler & Hofmann AG, Zürich.)
Statik Holzbau: Stefan Schlegel (Makiol & Wiederkehr, Beinwil.)
Bauphysik: Marcus Knapp, Mario Bleisch (Amstein & Walthert AG, Zürich.)
Haustechnik: Theo Naef, Stefan Wehrli (Basler & Hofmann AG, Zürich.)
Sanitär: Rolf Mühlemann (Hunziker & Urban AG, Zürich.)
Elektro: Michael Huber (Schmidiger & Rosasco AG, Zürich.)
Küchenplanung: Willy Juchli (planbar AG, Zürich.)
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Ein neues Gelenk für das Quartier
Das vorgeschlagene Hortgebäude befindet sich auf der nördlichen Seite der Parzelle. Das Volumen nimmt die Körnung der umliegenden Wohnbauten auf und wird so zu einem Vermittler zwischen Schulanlage und Quartier. Das sechseckige Bauvolumen sowie seine geneigte Dachform folgen den baugesetzlichen Regeln der Höhen- und Grenzabstände. Durch die aussergewöhnliche Grundrissform entsteht ein maximal möglicher Innenraum bei kleinst möglicher äusserer Erscheinung.
Die südliche Seite der Parzelle wird zum wichtigsten Aussenraum der neuen Anlage: Er kann als Gelenk zwischen Schulanlage Ilgen, Kindergarten und Hort verstanden werden. Es entsteht ein synergetischer Ort von programmatisch höchster Dichte, der sich vielfach - in Blick und Weg - mit allen Unterrichtsbauten und dem Quartier vernetzt. Im Gegensatz zur rechtwinklig gehaltenen, klassischen Anlage Ilgen sucht die neue Hortanlage ihre geometrischen Regeln in der Terrassierung des Hanges. Es entstehen Plattformen, die von unterschiedlichen Gruppen (z.B. nach Alter) belebt werden können.
Neubau Hort: Leichter Aufbau in Holz
Das Gebäude kann als Teil der Gartenanlage verstanden werden. Analog zum Kindergarten von Bruno Giacometti aus dem Jahr 1950 fängt zunächst ein massiver Sockel den Hang ab. Auf ihm kommt ein leichter, pavillonartiger Holzbau zu stehen, der sich in einen alten Baumbestand verzweigt.
Der Eingang des unteren Niveaus befindet sich etwa einen Meter über dem Beginn der Fehrenstrasse. Eine Konstellation von drei monolithischen Betonfiguren eröffnet eine weitläufige Erschliessungshalle. Von hier aus schraubt sich ein Massivbau in die Höhe, er definiert die Verteilerhallen auf allen Geschossen.
In den oberen Geschossen schliesst zu zwei Seiten des Erschliessungskerns ein strenges Astwerk an, in dem die Gruppenräume eingebettet sind. Sie werden von zwei Seiten her erschlossen und können dadurch ein vielfältiges Nutzungsbild aufnehmen. Die Position der Fenster soll den Kindern einen ungehinderten Ausblick in die Bäume und auf die Stadt erlauben.

Fassade
Fehrenstrasse

Schnitt

Grundriss
Obergeschoss

Grundriss
Gartengeschoss |